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Von der Idee 1991 bis zur Ernte 1998
Die Jurakette scheint ein
besonderes Entstehungsgebiet
von Zwetschgen- und
Pflaumensorten zu sein.
Geht es um die Produktion
von exklusivem Eau-de-Vie,
taucht immer wieder der
Name Damassine auf.
Ein Produkt welches
ursprünglich nur in der
Region Ajoie kultiviert wurde.
Die Pflaume ist sehr klein,
kugelig bis länglich und
rund zwei Zentimeter gross.
Ihre Abstammung ist unsicher,
aber es wird vermutet,
dass es sich um eine lokale
Selektion der Damas-Pflaume
handelt, deren Wurzeln
in Syrien liegen.
Den Weg nach Europa fand
sie durch den Grafen von Anjou,
der sie während dem
V. Kreuzzug um 1220
in Jerusalem entdeckt haben soll.
Die Ernte der kleinen Früchte
braucht Geduld und Geschick,
denn man muss warten,
bis die Früchtchen vollreif
sind und selbst von
den Bäumen fallen.
Liegen diese einmal am
Boden oder besser im Netz,
müssen sie sofort
eingesammelt und erlesen
werden.
Bei der Realisierung wurde ich
unterstützt von meinen Freunden
- Dr. Maurin Oberholzer, Biologe,
zuständig für die in vitro Vermehrung
der Damassinepflanzen
- Jürg Maurer,
Kant. Gartenbaumschule Oeschberg,
Leiter Fachstelle für Obst und Beeren.
Bis jetzt war der Damassine-
Brand nur für Insider und
nostalgische Jurassier zugänglich.
Es erstaunt deshalb nicht,
dass man sich im Jura
zu sagen pflegt:
"Ein gutes Essen ohne
ein Glas Damassine,
ist wie ein Tag
ohne Sonnenschein. "
Bilder :
J. Maurer FOB Oeschberg; Reproduktion unter Quellenangabe erlaubt.
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